Antonia Fehrenbach
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Erzählen bedeutet neue Erfahrungen machen.  

Das Projekt: Segeberger Erzählertreffen


Wer seine Lebensgeschichte oder Episoden daraus für Familie, Freunde und andere Menschen festhalten möchte, schreibt sie auf oder lässt seine Biografie erstellen. Inzwischen werden Städte-Biografien in Museen als Kunstwerke ausgestellt. Weshalb also nicht die „Biografie“ eines Projektes verfassen?

Der 21. Mai 2010 ist die Geburtsstunde des Segeberger Erzählertreffens.

Sie, liebe Leser und Leserinnen, sind online mit dabei, können hier erfahren, wie es weiter geht, denn hier sollen alle wichtigen Schritte chronologisch festgehalten werden. Aktuelles finden Sie ganz oben, für die Anfänge müssen Sie zurückblättern. Es steht Ihnen frei, sich mit Ideen, Vorschlägen, Tipps und Geschichten an seinem guten Gedeihen zu beteiligen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. Ihr Beitrag kann in Absprache mit Ihnen hier eingestellt werden.

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11. Januar 2011: Klug geschissen – Die Erste; Über die Musik des Wissens

Die Schrift ist eine Sache und das Wissen eine andere, schreibt Tierno Bokar, der Weise von Bandiagara (Mali). Und er führt aus: Die Schrift ist die Fotografie des Wissens, aber nicht das Wissen selbst.

Ich spinne seine Gedanken weiter: Wenn die Schrift die Fotografie des Wissen ist, dann ist das gesprochene Wort seine Musik. Wie diese berührt uns das Erzählte unmittelbar, und lässt eigene innere Bilder entstehen, die uns das Gefühl geben, zu verstehen. Es ist wie wenn wir ein Buch gelesen haben und danach die Verfilmung ansehen. Oft sind wir enttäuscht, weil uns das äußere Bild von unserem ursprünglichen tiefen Erleben entfernt, das wir als eine Erkenntnis, ein Wissen empfinden.

Das Wissen ist ein Licht, das sich im Menschen befindet, so Tierno Bokar. Es ist das Erbe von allem, was die Vorfahren erkennen konnten und uns im Keim übermittelt haben, ganz so wie der Affenbrotbaum, der im Samenkorn in all seiner Mächtigkeit enthalten ist.

Das Zitat ist dem Roman Jäger des Wortes von Amadou Hampâté Bâ entnommen.
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