Antonia Fehrenbach
Facebook:    Diese Seite teilen     Antonia Fehrenbach     Freunde der Feldmark von Schmalensee
Erzählen bedeutet neue Erfahrungen machen.  

Das Projekt: Segeberger Erzählertreffen


Wer seine Lebensgeschichte oder Episoden daraus für Familie, Freunde und andere Menschen festhalten möchte, schreibt sie auf oder lässt seine Biografie erstellen. Inzwischen werden Städte-Biografien in Museen als Kunstwerke ausgestellt. Weshalb also nicht die „Biografie“ eines Projektes verfassen?

Der 21. Mai 2010 ist die Geburtsstunde des Segeberger Erzählertreffens.

Sie, liebe Leser und Leserinnen, sind online mit dabei, können hier erfahren, wie es weiter geht, denn hier sollen alle wichtigen Schritte chronologisch festgehalten werden. Aktuelles finden Sie ganz oben, für die Anfänge müssen Sie zurückblättern. Es steht Ihnen frei, sich mit Ideen, Vorschlägen, Tipps und Geschichten an seinem guten Gedeihen zu beteiligen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. Ihr Beitrag kann in Absprache mit Ihnen hier eingestellt werden.

Zum Kontaktformular


22. Februar 2012: Im Sterben im Leben stehen

von Elke Draws

Liebe Antonia,

ich möchte Dir noch sagen, dass es auch für uns ein Geschenk war, viele Geschichten von Nellie und Lula im Hospiz erzählt haben zu dürfen. Denn sie gehören der Welt erzählt, weil es sehr besondere Momente mit Menschen an ihrem Lebensende sind.
Und ich habe für mich herausgefunden, dass Menschen am Lebensende und Clowns die im Leben stehen, sehr gut zusammen passen, weil beide authentisch sind, pur in ihren Gefühlen oder aber zur Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit finden können, wenn sie das wollen.
Diese Erkenntnis ist mir durch die Vor- und Nach Arbeit für das Erzählertreffen mit meinem Weg zum Clown und dem Clownsein gekommen.

Elke


Was Sterbende am meisten bedauern: „The Top Five Regrets of the Dying“ von Bronnie Ware

Die Krankenschwester arbeitete mehrere Jahre in Hospizen und begleitete Menschen während der letzten drei Lebensmonate. Sie sprach mit ihnen über das, was sie rückblickend in ihrem Leben am meisten bedauerten.

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, ein ehrliches Leben nach meinen eigenen Maßstäben zu leben und nicht das Leben, das andere von mir erwarteten.
2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Empfindungen zu äußern.
4. Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden im Kontakt geblieben.
5. Ich wünschte, ich hätte es mir gestattet, fröhlicher zu leben.

Siehe auch http://hpd.de/node/12831

Elke schreibt:
Die Top 5 sind für mich alles Gründe, Clown zu werden, denn als Clown macht man das meiste davon ... .
weiter lesen...