Antonia Fehrenbach
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Erzählen bedeutet neue Erfahrungen machen.  

Das Projekt: Segeberger Erzählertreffen


Wer seine Lebensgeschichte oder Episoden daraus für Familie, Freunde und andere Menschen festhalten möchte, schreibt sie auf oder lässt seine Biografie erstellen. Inzwischen werden Städte-Biografien in Museen als Kunstwerke ausgestellt. Weshalb also nicht die „Biografie“ eines Projektes verfassen?

Der 21. Mai 2010 ist die Geburtsstunde des Segeberger Erzählertreffens.

Sie, liebe Leser und Leserinnen, sind online mit dabei, können hier erfahren, wie es weiter geht, denn hier sollen alle wichtigen Schritte chronologisch festgehalten werden. Aktuelles finden Sie ganz oben, für die Anfänge müssen Sie zurückblättern. Es steht Ihnen frei, sich mit Ideen, Vorschlägen, Tipps und Geschichten an seinem guten Gedeihen zu beteiligen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail. Ihr Beitrag kann in Absprache mit Ihnen hier eingestellt werden.

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9. Dezember 2010: Eine Reise nach Ostafrika

Bald ist es soweit!

Am Freitag, den 28. Januar 2011 um 19:30 hat das Segerberger Erzählertreffen Premiere. Die Geschwister Juliane und Joachim Prinz kommen zu uns in die Remise, um von einer gemeinsamen Reise nach Ostafrika zu erzählen.

Die Entscheidung fiel innerhalb weniger Minuten.
„Willst Du mitkommen?“ Joachim hatte ihr von seiner geplante Reise nach Afrika erzählt und seine Schilderung endete so unvermittelt mit dieser Frage, dass sie sicher sein wollte.
„Meinst Du das ernst?“
„Ja, natürlich“, erwiderte er. Juliane überlegte nicht lange.
„Na klar, ich komme mit, und sogar sehr gern.“

Sie waren sich, trotz der räumlichen Entfernung – er lebte in Hamburg, sie in der Nähe von Freiburg -, geschwisterlich sehr verbunden geblieben. Juliane konnte sich keinen besseren Reiseführer wünschen als ihn. Sie hörte jedes Mal fasziniert zu, wenn er von seinen früheren Afrikareisen erzählte, und nun verwoben sich die überlieferten Bilder mit ihren eigenen Vorstellungen und ängstlichen Ahnungen, je näher der Termin der Abreise rückte. Sie träumte von Löwen.

Joachim wusste, was sie erwartete. Stundenlang im Auto unterwegs auf Schotterpisten, die einem die Nerven blank rüttelten. Sie ging lieber zu Fuß, würde das nicht mögen. Er kannte die Strapazen körperlicher Herausforderungen in äquatorialen Breiten und das Glücksgefühl, danach am Lagerfeuer an einer Handvoll Erdnüssen zu knabbern und zu spüren wie die Lebensenergie zurückkehrte. Dennoch hatte er Afrika auf jeder Reise anders erlebt.

Am Morgen des 27. Februar 2001 setzte ihre Maschine auf afrikanischem Boden auf. Nairobi. Vor ihnen lagen zwei Wochen Entdeckungsreise, fast wie früher, wenn sie als Kinder miteinander losgezogen waren. Mit dem Unterschied, dass nun Joachim seine große Schwester an die Hand nahm. …


Über unsere Gäste
Juliane und Joachim Prinz, 1958 und 1959 in Hamburg geboren, wuchsen gemeinsam in dörflicher Gemeinde in Schleswig-Holstein auf. Sie verbrachten ihre gesamte Schulzeit im selben Klassenverband. Nach dem Abitur 1977 trennten sich ihre Wege.

Juliane Prinz studierte Biologie in Freiburg und ist seit 1986 als biologische Gutachterin selbständig tätig. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und wohnt mit Lebenspartner in Neuenburg am Rhein. Von 2001 bis 2010 begleitete sie ihren Bruder dreimal auf 2- bis 3-wöchigen Urlaubsreisen nach Kenia und Tansania.

Joachim Prinz studierte Jura in Hamburg und ist seit 1989 Syndikusanwalt bei Unilever. Er ist Vater von zwei erwachsenen Kindern und lebt mit Lebenspartnerin in Hamburg. Zwischen 1985 bis 1989 verbrachte er auf mehreren ausgedehnten Reisen insgesamt zwei Jahre in Nord- und Ostafrika.
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